Der GVN hat die "Schülergenossenschaften in Niedersachsen" im September 2006 ins Leben gerufen, um die Genossenschaft als demokratische und soziale Rechtsform für die Gründung von Schülerfirmen stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Zunächst als Pilotprojekt mit elf Schülergenossenschaften auf zwei Jahre angelegt, entwickelte sich die Idee als beispielhaftes Schüler- und Lehrerengagement erfolgreich weiter: Bis 2012 sollen in Niedersachsen 50 Schülergenossenschaften gegründet werden. Eine bundesweite Ausweitung soll folgen.
Vorrangiges Ziel dieser nachhaltigen Schülerfirmen ist es, die Attraktivität der Genossenschaft als ideale Rechtsform für Schülerfirmen stärker zu verankern. Denn viele Schüler (und auch Lehrer) wissen heute mehr über Aktiengesellschaften als über Genossenschaften.
Mit der UNESCO-Auszeichnung "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2008/2009" wurden die "Schülergenossenschaften in Niedersachsen" als offizielles Projekt der Weltdekade für nachhaltiges Lernen gewürdigt.
